Thema der Woche: Nobelpreise

Für ihre „Entdeckung der Umprogrammierung reifer Zellen in Pluripotenz“ erhalten die beiden Forscher John B. Gurdon und Shinya Yamanaka den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Verkürzt ausgedrückt: Zellentwicklung ist keine Einbahnstraße. Das erleichtert die Stammzellen-Forschung, die die Medizin bereichern könnte Von nachwachsenden Organen sind wir allerdings noch weit entfernt.

Der Physik-Nobelpreis geht an zwei Forscher aus der Quantenphysik: Serge Harouche und David Wineland. Quantensysteme sind kompliziert. “Und wer erklärt das jetzt der breiten Öffentlichkeit?” fragte daher Beatrice Lugger via Twitter und Florian Freistetter verweist zu dem Thema auf zwei Physiker der Universität Nottingham.

Tobias Maier (weitergen) kritisiert die journalistischen Beiträge zum Chemie-Nobelpreis für Robert Lefkowitz und Brian Kobilka. Wissenschafts-
kommunikation müsse “das Erklärbär- und Babysprechalter endlich hinter sich lassen und anfangen sich damit zu beschäftigen, was Wissenschaftler tatsächlich erforschen – um dann in Masse und Klasse darüber berichten.”

DRadio-Wissen nimmt Alfred Nobel Stiftungsidee wörtlich  und stellt „die jüngsten Forschungsarbeiten mit dem größten Nobelpreispotential der vergangenen Monate vor.“

Digitale Demenz, Katzenbabies und Supercomputer

02.10.12 | Maia Szalavitz, Time Healthland
Awwwh wie süß!

Sind die auch im Netz so beliebten Katzen- und Hundebabies für uns mehr als reine Ablenkung? Eine Studie der Japan’s Hiroshima University findet Hinweise, dass die Bilder mit Kindchenschema uns bei der Arbeit helfen. Sie verbessern z. B. unsere motorischen Fähigkeiten.
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05.10.12 | Simone Kosog, SZ Magazin
„Do it Yourself“-Bildung

Für Salman Khan ist Bildung ein Menschenrecht. Er hat seinen gut bezahlten Job aufgegeben, um Videos zum Lernen ins Netz zu stellen. Mittlerweile sind tausende Videos kostenlos online. Im Interview erklärt er, was ihn antreibt und wie er die Zukunft des Lernens sieht.
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07.10.12 | Lars Fischer, Fischblog
Spielzeug für Molekularbiologen

Lars Fischer schreibt über „TALEN:“ Dieses neue „Spielzeug“ für Molekularbiologen ermöglicht im Prinzip, „das Genom [zu] editieren wie mit einem Textverarbeitungsprogramm.“ Weil der Eingriff präzise und effektiv ist, bringt das Verfahren „Gentherapien an Menschen in Reichweite.“
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09.10.12 | Teresa Maria Bücker, Deus ex Machina
„Die Sucht geht nicht vom Bildschirm aus”

Spätestens seit Manfred Spitzers „Digitale Demenz“ wird wieder intensiv über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen diskutiert. 560.000 Menschen in Deutschland sind nach einer Studie des Gesundheitsministeriums internetsüchtig. Ein Plädoyer für einen differenzierteren Blick auf das Thema und “sensible Wissenschaftskommunikation” gibt es im FAZ-Blog „Deus ex Machina“
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09.10.12 | David Zax, TechnologyReview
Der Supercomputer für die Hosentasche

Via Internet sollen zukünftig Smartphones auf Supercomputer zugreifen können. Damit könnten wir auf gigantische Wissensressourcen zugreifen.
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