Die Sonne ist eine gigantische Kugel aus heißem Plasma. Und so wie das Wasser in einem Topf voll kochendem Wasser manchmal überkocht und auf den Herd spritzt, schleudert auch die Sonne manchmal Material ins All. Grund sind Veränderungen in den Magnetfeldern, die zu einer Art “Kurzschluss” führen und kurzfristig jede Menge Energie freisetzen. Solche Eruptionen sind normalerweise nicht gefährlich für uns Menschen. Das Plasma, das die Sonne von sich schleudert, fliegt meistens an der Erde vorbei und wenn sie doch einmal getroffen wird, dann wird das Material vom Magnetfeld der Erde abgelenkt. Nur in der Nähe der Pole kann es etwas näher an den Erdboden gelangen. In 100 bis 200 Kilometer Höhe reagieren die geladenen Teilchen von der Sonne mit der Atmosphäre. Sie regen die Moleküle an und wenn diese wieder in ihren Normalzustand wechseln, strahlen sie Licht ab. Sauerstoff leuchtet dabei grün oder braun-rot und Stickstoff blau oder violett. Es kommt zu spektakulären Lichterscheinungen: den Polarlichtern. Auch wenn die meisten noch nicht das Glück hatten, sie mit eigenen Augen zu sehen werden doch alle schon einmal Bilder der Polarlichter gesehen haben. Sie sind immer äußerst beeindruckend, so wie dieses Video, das im Norden von Norwegen aufgenommen wurde:
The Aurora from TSO Photography on Vimeo.
In Deutschland kommt man selten in den Genuss von Polarlichtern. Nur wenn ein sehr starker Sonnensturm die Erde trifft, können die Polarlichter so weit südlich zu sehen sein. Doch sie sind bei weitem nicht so dramatisch wie in der Nähe der Pole. Trotzdem sind sie beeindruckend, denn wenn man nicht an Polarlichter gewöhnt ist und nicht damit rechnet, können die Lichter am Himmel sehr überraschend sein. So sah es am 25. Oktober 2011 in Deutschland aus, als ein starker Sonnensturm auf das Magnetfeld der Erde prallte:
Den besten Blick auf die Polarlichter hat man aber aus dem Weltall. Die Astronauten auf der ISS sitzen in der ersten Reihe und können die Interaktion zwischen Material von der Sonne und der Atmosphäre live beobachten. Diese Aufnahmen haben sie am 11. September 2011 über Australien gemacht:
Wer selbst einmal sein Glück versuchen möchte, kann sich beim Arbeitskreis Meteore e.V über die aktuelle Polarlichtaktivität informieren und sich sogar per Email über kommende Polarlichter in Deutschland informieren lassen.








Leider haben es die Polarlichter nicht bis zu mir geschaft, ich hatte mich schon gefreut, aber es kam leider nichts mehr an. Und ich wurde gefragt ob der Sonnensturm eventuell Magnetkarten o.Ä. hätten stören können. Ich denke, dazu waren die Stürme viel zu schwach oder?
Und wer das beim nächsten mal nutzen möchte, der kann auf http://www.photovoltaikpreise.net Preise und Infos zu Solaranlagen holen