Ein Kinderspielzeug wird zum Minenräumer

Landminen gehören zu den schlimmsten Dingen, die sich die Menschen ausgedacht haben. In Kriegen werden sie zu tausenden eingegraben und fordern noch lange nach Ende der Konflikte viele Opfer. Denn die Minen sind zwar billig und schnell gelegt. Sie zu entfernen ist aber teuer, kompliziert und langwierig. Massoud Hassani wuchs in Afghanistan auf und floh später in die Niederlande. Dort arbeitet er heute als Designer und hat eines der Spielzeuge seiner Kindheit so modifiziert, dass es nun als windgetriebens Minenräumgerät eingesetzt werden kann. Das “Mine Kafon” wird im New Yorker Museum Of Modern Art ausgestellt und hoffentlich auch bald in der Realität eingesetzt:

Florian Freistetter

Florian Freistetter ist Astronom. Er promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, arbeitet dort an der Dynamik der extrasolaren Planeten, ärgert sich mit den Details der DFG-Antragstellung herum und bloggt über Wissenschaft.

1 Antwort

  1. Das wäre in der Tat mal eine tolle Idee – die Menschen sollten sich weniger Gedanken über “Rüstung” machen, sondern eher an die “Abrüstung” und die Entschärfung von Waffen….